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   Das Ende der Exogorgon-Bedrohung  
 
Ein roter Strahl schoss aus dem seltsamen Apparat in Nartons Hand, traf auf einen der Schwarzfels-Bausteine der Schwarze Pforte, welcher sofort zerbarst und in Flammen aufging. Ein weiterer Wächter des Exogorgon materialisierte sich und wurde von den kämpfenden Heldinnen und Helden sofort mit Pfeilen, Zaubern und Schwerthieben bedacht.
Schon viele dieser Bausteine hatten sie in den letzten Wochen bei ihren Angriffen auf die Pforte auf diese Weise zerstört, doch nun schien es soweit zu sein:
Noch während der Kampf mit dem Wächter im Gange war, begann die Erde zu beben. Mit einer in allen Farben gleißenden Druckwelle, die die Kämpfenden zu Boden schleuderte, zerbarsten die restlichen schwarzen Bausteine. Die übriggebliebene Konstruktion der Pforte stürzte in sich zusammen.
Die Fanatiker der Triarchie, die die Baustelle bis zuletzt verteidigten, flohen panisch in alle Richtungen.
Es war geschafft! Die Schwarze Pforte war zerstört.


Dies alles geschah vor rund zwei Wochen.

Der Exogorgon selbst konnte zwar nicht besiegt werden, doch da die Planetenkonstellation, die ihm die Ankunft durch die Schwarze Pforte ermöglichen sollte, nur alle 3000 Jahre auftritt, sollte Sosaria für lange Zeit vor ihm sicher sein.

Doch irgendetwas ist seit der Vernichtung der Pforte anders. Forscher der Akademie zu Moonglow vermuten, dass die Energien, die bei der Zerstörung der Schwarzstein-Blöcke freigesetzt wurden, das astrale Gewebe Sosarias auf irgendeine Art imprägniert haben. Es ist zu befürchten, dass Wesen, die von Natur aus besonders enge Bindungen mit dem Gewebe haben, über neue, ungezügelte arkane Kräfte verfügen könnten.

Sosarias Weltensplitter ist nachwievor brüchig. Kreaturen aus der Rissdimension werden darum weiterhin auftauchen, wenn auch vermutlich seltener als zuvor. Dies sei jedoch kein Grund zur Beunruhigung, betonen die Gelehrten aus Moonglow, sondern ermögliche sogar weiterhin erkenntnissreiche Forschungen an diesen Kreaturen und den Eigenschaften der Rissdimension.

Käpt'n Dorcas, der wie Narton Lakatos eine führende Rolle in der Exogorgon-Forschung spielte, richtet über Flugblätter in allen Städten des Landes seinen Dank an alle beteiligten Heldinnen und Helden. Dorcas betont darin, er sei froh, sich endlich wieder seinen eigentlichen Aufgaben, der Verwaltung der Zwielichtinseln, widmen zu können. Außerdem erwähnt er, sein Papagei Leopold sei wieder einmal ausgebüchst, und wer willens wäre, ihm bei der Suche zu helfen, solle ihn in seinem Palast aufsuchen.

Amos el loco scheint nachwievor verschwunden. Befindet er sich immer noch an der Seite des Exogorgon in der Rissdimension? Man sagt, seine Schemen hätten die Kontrolle über Wahnhalla übernommen.

Der Kult der Triarchie-Fanatiker, die im Exogorgon die Wiederkehr den Einen sahen, hat sich scheinbar aufgelöst. In Covetous und anderswo sind keine Kultisten mehr anwesend.

Und wo waren die Götter während der Zeit der Exogorgon-Bedrohung? Weder die Kirche Myrrdins noch die Triarchie haben sich an der Rettung Sosarias in irgendeiner Weise beteiligt. Sollte es tatsächlich so sein, das sich das Zeitalter der Götter dem Ende zuneigt? Wenn ja, was wird auf die Götter folgen?

22.03.2022 20:41 Uhr
 
     

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